Alopezie - Haarausfall und seine Ursachen

was du über Alopezie wissen musst!

Alopezie ist ein verbreitetes Phänomen. Experten gehen davon aus, dass etwa 80 Prozent aller Männer die Anlagen für Haarausfall haben. Bei Frauen sind es gut 40 Prozent. Zwar führen die Anlagen nicht immer zum Verlust der Haarpracht. Dennoch leiden etwa 50 Prozent aller Männer unter schütter werdendem Haar, Geheimratsecken oder einer Glatze. In einigen wenigen Fällen bildet sich der Haarausfall zurück, meistens ist er jedoch irreversibel. Ob es Aussicht auf Besserung gibt, hängt von den zugrundeliegenden Ursachen ab. Wir zeigen dir hier, welche Arten von Alopezie es gibt, wie die einzelnen Formen sich voneinander unterscheiden und welche Möglichkeiten du hast, wenn du dem Haarschwund nicht tatenlos zusehen willst.

Erblicher oder androgenetischer Haarausfall - von den Geheimratsecken zur Vollglatze

Am häufigsten ist Haarausfall genetisch bedingt, man spricht von androgenetischer Alopezie oder anlagebedingtem Haarausfall. Je älter du wirst, umso wahrscheinlicher ist es, dass dir die Haare ausgehen. Es kann aber auch passieren, dass du schon in der Pubertät feststellst, dass deine Haare langsam weniger werden oder der Haaransatz zurückgeht. Bei Frauen tritt die Alopezie meist entweder im Teenageralter oder während der Wechseljahre auf. Sehr häufig wird der Rückgang des Haars als psychische Belastung empfunden. Gibt es für deine Haare kein Zurück mehr, beraten wir dich gerne zum Thema Haarpigmentierung. Trägst du deine übrigen Haare kurz, erscheint dein Haarbild durch die Pigmentierung wieder voll und harmonisch.

Androgenetische Alopezie - was sind die Ursachen?

Bei der androgenetischen Alopezie spielen Sexualhormone, die sogenannten Androgene, die entscheidende Rolle. Ändert sich beispielsweise in der Pubertät der Hormonspiegel, kann sich das auf das Haarwachstum auswirken. Da der Hormonspiegel sich im Laufe des Lebens immer wieder wandelt, schreitet der Haarausfall stetig voran:

  • Meist beginnt es mit Geheimratsecken, die Stirn wird höher.
  • Am Oberkopf lichtet sich das Haar, es entsteht eine runde, freie Fläche, die sich ausbreitet.
  • Irgendwann verbinden sich die haarlosen Stellen und es bleibt nur noch ein Haarkranz zurück, der aber im Laufe der Zeit ebenfalls ausdünnen kann.

Es ist aber auch möglich, dass du zwar Geheimratsecken bekommst, der Rest deiner Haare aber erhalten bleibt. Bei Frauen zeigt sich die androgenetische Alopezie vor allem am Scheitel, wo die Haare ausdünnen. Eine richtige Glatze bekommen sie selten.

Alopecia areata - kreisrunder Haarausfall und wie es weitergehen kann

Die sogenannte Alopecia areata betrifft zunächst nur kleine Flächen. Diese sind oft kreisförmig, weswegen auch vom kreisrunden Haarausfall die Rede ist. Die Ursachen sind unklar. Da diese Form der Alopezie häufig bereits Kinder trifft, vermuten Fachleute, dass es sich um eine körpereigene Abwehrreaktion gegen eigene Haarwurzeln handelt, eine sogenannte Autoimmunerkrankung. Die Haare fallen aus und wachsen entweder gar nicht oder nur als Stoppeln nach. Der kreisrunde Haarausfall kann auch am Bart oder an anderen Körperstellen auftreten.

Tipp: Wenn du bemerkst, dass dir die Haare kreisrund ausfallen, solltest du zunächst eine Autoimmunkrankheit als Ursache vom Arzt ausschließen lassen. In seltenen Fällen bildet sich diese Art des Haarausfalls außerdem wieder zurück. Ist dies nicht der Fall, kannst du die betroffenen Stellen mit einer Haarpigmentierung kaschieren – wir informieren dich gerne über deine Möglichkeiten!

Alopecia totalis und Alopecia universalis - wenn der Haarausfall voranschreitet

Wenn die Alopecia areata sich immer mehr ausweitet, kann eine Alopecia totalis die nächste Stufe darstellen. Hierbei verlierst du alle Haare am Kopf. Das bedeutet: Auch der Bart, die Augenbrauen und die Wimpern verschwinden nach und nach. Im letzten Stadium kommt es zur Alopecia areata universalis – dein Körper ist nun komplett haarlos.

Weitere mögliche Formen der Alopezie

Verschwinden die Haare gleichmässig am gesamten Kopf, ohne dass vorher einzelne, klar abgegrenzte Stellen kahl waren, handelt es sich um den sogenannten diffusen Haarausfall. Die Ursachen liegen beispielsweise in Hormonschwankungen, Schilddrüsenleiden, Mangelernährung oder Stress. Zudem tritt der vollständige Verlust der Haare unter Umständen als Nebenwirkung von starken Medikamenten auf, etwa infolge einer Chemotherapie. In all diesen Fällen ist der Haarausfall lediglich ein Symptom einer anderen Erkrankung. Wird die Ursache behoben, kann sich die Alopezie also wieder regenerieren.

Wie erkenne ich die unterschiedlichen Arten von Alopezie?

Durch ihr charakteristisches Erscheinungsbild können die einzelnen Arten von Haarausfall relativ gut voneinander abgegrenzt werden:

  • Bei der erblich bedingten Alopezie beginnt der Haarausfall an den Schläfen oder es bildet sich am Schädeldach eine kahle Stelle, die sich ausbreitet.
  • Alopecia areata zeichnet sich durch klar abgegrenzte kahle Flächen aus, die am Haupthaar oder im Bart auftreten können.
  • Wird das Haar allgemein dünner, bevor es am ganzen Kopf zu verstärktem Haarausfall kommt, handelt es sich meist um diffusen Haarausfall.
  • Selten kommt es zur narbigen Alopezie. Vernarben die Haarwurzeln durch Verbrennungen, Hauterkrankungen oder andere Einflüsse, wachsen dort keine Haare mehr nach. Diese Stellen können am ganzen Kopf auftreten und lassen sich optimal mit einer Haarpigmentierung kaschieren.

Tipp: Du möchtest wissen, ob die Haarpigmentierung für dich das Richtige ist? Wenn du uns mehrere Fotos von deinem Kopf zusendest, melden wir uns innerhalb weniger Tage bei dir – und beraten dich ganz individuell!

Was tun, wenn die Haare nicht mehr wiederkommen?

Wandert dein Haaransatz immer weiter nach hinten oder erscheint dein Hinterkopf schon komplett kahl? Dann hast du verschiedene Möglichkeiten. Natürlich kannst du deine Geheimratsecken verdecken, indem du dir die restlichen Haare drüber kämmst. Bei manchen Menschen kommt außerdem eine Haartransplantation infrage. Doch wenn dies nicht möglich ist oder du diese Art der Behandlung scheust, könnte eine Haarpigmentierung die Lösung für dich sein. Wenn du dir in Zukunft eine markante Kurzhaarfrisur vorstellen kannst, geben wir dir dein natürliches Haarbild durch eine Mikropigmentierung zurück - das Ergebnis wirkt absolut echt.

Gerne zeigen wir dir in unserem Studio in Berlin-Kreuzberg, welche Möglichkeiten es gibt, deine Alopezie zu kaschieren. Vereinbare am besten gleich einen Termin für deine kostenlose Erstberatung. Wir freuen uns auf dich!

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